Geographische Lage

- Diese Karte zeigt das Gebiet der Stadt Fehmarn im Kreis Ostholstein. Das Bild ist von ClausG veröffentlicht bei wikipedia unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung-Weitergabe 3.0 (by-sa)
Die Insel Fehmarn ist die drittgrößte Insel Deutschlands und liegt nördlich von Oldenburg in Holstein in der Ostsee zwischen der Kieler und Mecklenburger Bucht, 54°27’n. B., 11°12’ö. L. Fehmarn ist vom deutschen Festland getrennt durch den Fehmarnsund von 1 km Breite und durch den Fehmarnbelt von 18 km Breite von der dänischen Insel Lolland. Fehmarn gehört zum Bundesland Schleswig-Holstein und verfügt über eine Fläche von 185 qkm. Fehmarns maximale Strecke von West nach Ost beträgt 16,5 km, die maximale Nord-Süd-Strecke liegt bei 13 km. Die Küste hat eine Länge von ca. 78 km und bietet im Norden eine Dünenlandschaft, Naturstrände im Süden und Westen sowie im Osten steinige Steilküsten. Die Insel ist flach und liegt meist nur etwas über Meeresniveau. Nennenswerte Erhebungen sind einzig der Hinrichsberg mit 27,2 m und der Wulfener Berg mit 26,5 m, von wo aus man eine erhabene Aussicht hat. Sowohl der östlichste Punkt Schleswig-Holsteins, Staberhuk, als auch der nordöstlichste Punkt dieses Bundeslandes, Marienleuchte, liegen auf Fehmarn.
Auf der Insel gibt es mehrere Binnenseen mit einigen kleinen Inseln. In der Orther Reede liegt die Insel Warder mit ca. 4 ha. Die Kohlhoffinsel mit ebenfalls ca. 4 ha liegt im Burger Binnensee.
Dank seiner günstigen Lage scheint die Sonne auf Fehmarn durchschnittlich 1.910 Stunden pro Jahr und der Regenfall liegt bei nur 511 mm pro Jahr, womit die Insel zu den sonnenverwöhntesten Orten in Deutschland gehört.