Reiseziel Insel Fehmarn

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Seit der Vereinigung der Stadt Burg auf Fehmarn mit den zum Amt Fehmarn gehörenden Gemeinden Landkirchen auf Fehmarn, Bannesdorf auf Fehmarn und Westfehmarn am 1.1.2003 lautet die Bezeichnung der ganzen Insel Stadt Fehmarn. Durch diese Zusammenlegung ist Fehmarn von der Fläche her in Schleswig-Holstein die zweitgrößte Stadt nach Lübeck.
Fehmarn ist seit der Fertigstellung der Fehmarnsundbrücke im Jahre 1963 direkt vom Festland zu erreichen. Sie ist 963 m lang und besitzt zwei Autospuren, den Schienenweg für die Eisenbahn sowie einen Gehweg. Die Europastraße E47 führt über die Fehmarnsundbrücke quer über die Insel weiter zum Hafen Puttgarden und gehört zu der sogenannten „Vogelfluglinie“. Durch diese Brückenverbindung zum Festland entwickelte sich auf Fehmarn zunehmend Tourismus, der heute der Haupterwerb dort ist. Neben Urlaub auf dem Bauernhof findet man zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Jugendherberge und Camping. Etwa 300.000 Besucher pro Jahr kommen als Urlaubsgäste, dazu vom Festland Besucher, die nur tagsüber bleiben.
Neben dem Tourismus spielen auch die Landwirtschaft und Fischerei sowie Handel und Handwerk eine Rolle, heutzutage ergänzt durch die Erzeugung von Windenergie in mehreren Windparks. Das Thema Windkraft ist allerdings nicht zuletzt unter Naturschützern umstritten und wird möglicherweise zurückgefahren.
Übrigens, um Irrtümern bei der Bezeichnung der Einwohner von Fehmarn vorzubeugen: Sie werden Fehmaraner genannt.