Größere Orte
Burg liegt im Südosten Die Hauptstadt der Insel ist das Ostseeheilbad Burg auf Fehmarn mit etwa 6.000 Einwohnern. Diese Kleinstadt liegt im Südosten der Insel. Kopfsteinpflaster und Backsteinhäuser verleihen ihr idyllischen Charme. Die Kirche St. Nikolai wurde etwa 1230 erbaut. Die Breite Straße ist die „Shopping-Meile“ des Ortes mit zahlreichen Geschäften. Im Hafen herrscht reger Fischereibetrieb, mittwochs ist Markt auf dem Marktplatz.
Der Hafen von Burg ist Burgstaaken mit dem regen Treiben der Fischer. Von diesem Hafen starten auch die Hochseeangeltouren.
Der Südstrand heißt Burgtiefe und besitzt ein Kur- und Freizeitzentrum, eine Sporthalle, einen Yachthafen sowie einen kurtaxenpflichtigen Sandstrand mit Sprungtürmen und Wasserrutschen.
Petersdorf liegt im Westen und ist hier der größte Ort. Dieses kleine Städtchen mit Kopfsteinpflaster und Backsteinhäusern in den engen Gassen strahlt eine gemütliche Atmosphäre aus. Sehenswert ist auch die gotische Kirche St. Johannis. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und besitzt mit 64 m den höchsten Kirchturm Fehmarns. Aufgrund dieser Höhe ist er noch weit vom Meer aus zu sehen und daher sogar in Seekarten eingezeichnet. Für Kinder gibt es einen kreuzförmigen Sandkasten. Jedes Jahr im Mai findet hier das attraktiv gestaltete Rapsblütenfest statt mit der Wahl der Rapsblütenkönigin.
Puttgarden liegt im Norden von Fehmarn. Der Ort ist mit seinem großen Fährhafen das "Tor zum Norden" und verbindet Deutschland mit Dänemark auf der sogenannten „Vogelfluglinie“. Der Hafen erstreckt sich auf einem Areal von 54 ha. Besucher können beim Laden und Entladen der Fähren (PKWs und LKWs sowie Eisenbahnwaggons) von Land- als auch auf den Molen von Seeseite aus zuschauen. Puttgarden ist überdies der ICE-Haltepunkt für Reisende der Deutschen Bahn AG.