Verkehrsanbindung

Fehmarn ist seit 1963 über die Fehmarnsundbrücke direkt mit dem Festland, also der Halbinsel Wagrien, verbunden, was das Leben auf Fehmarn drastisch veränderte. Die Insel war plötzlich jederzeit und ohne Fährverkehr zu erreichen, worin sich auch der strukturelle Wandel von der Landwirtschaft und Fischerei hin zum Tourismus begründet. Dieser Verkehrsweg über die Fehmarnsundbrücke wird auch „Vogelfluglinie“ genannt, in Anlehnung an den Flugweg von Zugvögeln zwischen Skandinavien und Mitteleuropa. Über die Brücke fährt die Eisenbahn und es führt eine zweispurige Straße sowie ein Fußweg darüber. Die Deutsche Bahn lässt ihre Züge/ICEs von Hamburg kommend in Puttgarden halten und der Autoverkehr kommt über die E47/A1 - B207 auf die Insel. Fehmarn verfügt über ein Straßennetz, das gut ausgebaut ist und alle 42 Orte teils mit Kreisstraßen erreichbar macht. Diverse Autoverleihfirmen bieten Leihwagen an, so dass man nicht unbedingt mit dem eigenen PKW anreisen muss, um auf der Insel mobil zu sein.

Mittlerweilen gilt die Fehmarnsundbrücke als technisches Kulturdenkmal.
Vom Fährhafen Puttgarden aus kann man per Schiff nach Rødbyhavn und damit nach Dänemark übersetzen. Die Fahrzeit beträgt etwa 45 Minuten. In der Zukunft wird wohl auch diese Verbindung durch die geplante Fehmarnbeltbrücke realisiert.
Weitere Häfen sind Burgstaaken, Fehmarnsund, das heute ein Yachthafen ist, Orth und Lemkenhafen.